Jeder Traum gleicht einer Seifenblase

" Mit einem Kuss!", fragte er grinsend.
” Mit einem Kuss?”, wiederholte ich geschockt.
Plötzlich schien die Zeit wie still gestehen.
Alles um mich herum fror ein, ich nahm nur den seichten Windhauch wahr und diesen Menschen vor mir.
Robert.
Er starrte mich mit seinen rehbraunen Augen an, sein wuschliges Haar schien in der Sonne noch heller, als es eigentlich war, seinen mich blendenden Zähne stohlen mir die Sicht.
Ohne ein Wort zu sagen legte er seine linke Hand auf meiner weichen Wange ab und schaute mir fesselnd in meine mittlerweile mit Tränen benetzten Augen. Unerwartet nahm er seine Hand zurück, doch was er danach tat, überraschte mich zutiefst. Er legte seinen am Zeigefinger silber - glänzenden Ring ab und gab ihn mir.
” Ich brauch ihn jetzt nicht mehr, da, wo ich jetzt bin.
Aber wo bist du denn jetzt? Musst du fort?”, fragte ich ihn deprimiert.
” Nein, ich gehe nicht weg. Ich bleibe doch bei dir “.
Und dann geschah es - er legte seine Hände leicht um meinen Hals, zog meinen Kopf an seinen heran und stierte mir auf meine bereits bebenden Lippen. Danach schaute er mir mit einem zuckersüßen Lachen in den Augen an und schloss jene, bevor er seine zarten Lippen auf die meinen legte und wir uns innig einen Kuss nach dem anderen gaben. Im Feuerwerk der Gefühle hörte ich einen schrillen Ton, der immer lauter und lauter wurde. Was war das für ein Geräusch?
Plötzlich hallten Worte in mir:
” Hey, aufwachen! Dein Wecker klingelt”.

Und aus war er, der Traum.

Der Mann, den ich liebe, will nichts von mir wissen.
Meine Seelenverwandte, so fremd.
Meine beste Freundin, mir egal.

Was ist nur los mit mir? Ist es soweit?
Ist die Zeit gekommen, in der ich .. gehen muss?

R.I.P., Electra.
Ich vermisse Dich jeden Tag und musste in dem Jahr, seit Du zu Marina zurückgekehrt bist feststellen, dass auch Du ein Platz in meinem Herzen eingenommen hast.

Ich wische das Herz auf meiner Wange weg, so, wie Du es vor einem Jahr getan hast.
Ich vermiss’ Dich.

R.I.P., Electra.
Ich vermisse Dich jeden Tag und musste in dem Jahr, seit Du zu Marina zurückgekehrt bist feststellen, dass auch Du ein Platz in meinem Herzen eingenommen hast.

Ich wische das Herz auf meiner Wange weg, so, wie Du es vor einem Jahr getan hast.
Ich vermiss’ Dich.